Wir möchten Ihnen und Euch auch über unsere Homepage einen vielfältigen Eindruck von unserer Schule vermitteln – ganz nach unserem Motto: „Vielfalt ist Reichtum an der Max Brauer Schule!“
Der Info-Tag am 10. Januar 2026 von 11:00 bis 13:00 Uhr (Start in der Aula) ist witterungsbedingt abgesagt!!
Der Info-Abend startet am 12. Januar 2026 (Aula) um 17:00 Uhr an unserem Standort Bei der Paul-Gerhardt-Kirche 1 – 3:
17.00 Uhr: kleine Schulführung für Eltern und Kinder (Start Eingangshalle)
17.30 Uhr: individuelle Beratung für Eltern und Kinder (Aula)
18.00 Uhr: regulärer Infoabend für Eltern mit Präsentation und Klärung weiterer Fragen (Aula)
Unser Konzept – kurz erklärt
Broschüre der Klassen 5 bis 10
Die Sekundarstufe der Max Brauer Schule heißt Sie herzlich willkommen! Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Schule interessieren. An unserer Schule lernen Schülerinnen und Schüler selbstständig und in ihrem eigenen Tempo. Wir stärken die Stärken unserer Schülerinnen und Schüler. Wie das in unseren Lernformen Projektunterricht, Lernbüro und Werkstätten geht und was unsere Schule sonst noch ausmacht, dazu haben wir ein Informations- und Beratungsangebot zusammengestellt.
Was finden Sie auf unseren Seiten?
- Unsere Broschüre zur Vorstellung der Jahrgänge 5 bis 10
- Ausführliche Informationen zu unseren Konzeptbausteinen
Zusätzlich finden Sie auf dieser Seite:
- einige häufige Fragen, die wir bereits für Sie beantwortet haben
Lernbüro
Weitere Informationen zum Lernbüro
Werkstätten
Weitere Informationen zum Werkstätten
Projektunterricht
Weitere Informationen zum Projektunterricht
Das Blaue Buch
Weitere Informationen zum kompetenzorientierten und selbstorganisierten Lernen
Fragen und Antworten
Ich habe gehört, dass die MBS nicht für alle interessierten Kinder einen Platz anbieten kann. Wie wird entschieden, wer einen Platz bekommt?
Über die Zuweisung der Plätze entscheidet die Schulbehörde. Die Max Brauer Schule hat darauf keinen Einfluss. Die Schulbehörde entscheidet nach den Kriterien:
- Schüler*innen der eigenen Grundschule
- Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf
- Härtefälle
- Geschwisterkinder
- Schulweglänge
Wie weit darf ich von der Schule entfernt wohnen, damit mein Kind an der Schule angenommen wird?
Für die Anmeldung zum nächsten Schuljahr lässt sich das nicht sagen. Es kommt immer darauf an, wie viele Kinder aus dem direkten Umfeld der Max-Brauer-Schule hier angemeldet werden.
Es ist im Augenblick noch schwieriger als sonst, eine Einschätzung zu treffen, wie es in der nächsten Anmelderunde aussehen wird, da am Ende des Schuljahres 2023/2024 erstmals ein fünfzügiger Jahrgang die Grundschulabteilung der MBS verlassen hat. In der letzten Anmelderunde hatten die Schüler:innen einen maximalen Schulweg von knapp 500 Metern. In der nächsten Anmelderunde kann das aber wieder ganz anders aussehen.
Welche Fremdsprachen kann mein Kind belegen?
Ihr Kind lernt ab der 5. Klasse Englisch.
Ab der 7. Klasse kann Ihr Kind im Wahlpflichtbereiche Türkisch, Spanisch oder Französisch belegen. Diese Sprachen können in der Oberstufe fortgeführt werden.
Spanisch als 2. Fremdsprache kann in der Oberstufe neu begonnen werden.
Wie lange dauert der Unterricht an den einzelnen Tagen?
Wir sind aus Überzeugung Ganztagsschule. Unser Prinzip des Lernens mit Kopf, Herz und Hand braucht Zeit. Der Unterricht an der Max Brauer Schule findet von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr statt. Die genauen Unterrichtszeiten für die Jahrgänge 5 und 6 sind montags bis freitags 8.10 Uhr bis 15.55 Uhr und freitags von 8.10 Uhr bis 12.45 Uhr.
Mein Kind hat eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (Dyskalkulie ….). Wie sieht die Förderung an der Max Brauer Schule aus?
Im Kern der Förderung steht bei uns die Individualisierung in den Lernbürostunden. Bei uns lernt Ihr Kind orientiert an Kompetenzrastern und Checklisten in Deutsch, Mathematik und Englisch grundsätzlich auf seinem eigenen Niveau. Die Lehrer*innen planen gemeinsam mit den Schüler*innen und beraten zu angemessenen Lerninhalten.
Zur gezielten Förderung aller Schüler*innen mit entsprechenden Bedarfen stehen Doppelbesetzungen zur Verfügung. In den Jahrgängen 5 und 6 sind es etwa zehn Stunden. Die Sonderpädagogin, der Sozialpädagoge, die Sprachförderlehrerin, der zusätzliche Fachlehrer und die Honorarkraft für Lernförderung unterstützen gezielt im individualisierten Klassenunterricht oder durch Förderung in der Kleingruppe.
Unser Kind möchte mit den besten Freund*innen aus der jetzigen Klasse in die neue Klasse. Werden solche Wünsche erfüllt?
Beim Kennenlerngespräch gibt Ihr Kind an, mit welchen Freundinnen und Freunden es in der neuen Klasse gemeinsam lernen möchte. Diese Wünsche spielen bei der Klasseneinteilung eine wichtige Rolle. Um eine gute Grundlage für die neue Klassengemeinschaft zu schaffen, berücksichtigen wir allerdings auch viele andere Kriterien.
Wenn Sie das Konzept mit wenigen Sätzen beschreiben würden, wie sähe die Beschreibung aus?
Bei uns wird mit Kopf, Herz und Hand gelernt. Es gibt in der Mittelstufe drei Lernformen. Im Lernbüro lernen die Schüler*innen Deutsch, Mathematik und Englisch, zum Teil individualisiert anhand von Checklisten, zum Teil gemeinsam in Themenkreisen. Im Projektunterricht bearbeiten die Schüler*innen selbstständig Themen aus Gesellschaft und Naturwissenschaften. In unseren Werkstätten werden sie musisch, kreativ, handwerklich und sportlich tätig. Als alleskönner-Schule arbeiten wir mit lernförderlichen Leistungsrückmeldungen. Noten gibt es bei uns erst ab der 9. Klasse.
„Vielfalt ist Reichtum“ ist unser Leitsatz. Alle Schüler*innen in ihrer ganzen Verschiedenheit sind uns willkommen. Wir sind Club-of-Rome-Schule und Schule mit Courage. Es ist uns wichtig, dass unsere Schüler*innen die Gelegenheit haben, sich in gesellschaftlichem Engagement einzuüben. Dazu tragen auch unsere Langzeitprojekte im Jahrgang 8 bei, in denen die Schüler*innen sich neuen Herausforderungen stellen.
Mein Kind ist nicht so strukturiert und selbständig im Lernen. Wird mein Kind bei Ihnen zurechtkommen? Funktioniert Ihr Konzept auch für mein Kind?
Das selbstständige Planen, Arbeiten und Reflektieren leiten wir im Jahrgang 5 schrittweise an und wir üben es bei Bedarf immer wieder. Ihr Kind wird bei der Planung und Reflexion seines Lernens von den Pädagog*innen begleitet, im Lernbüro und im Projektunterricht, in den Eingangsphasen und in der Wochenabschlussstunde. In etlichen Stunden sind zwei Pädagog*innen in der Klasse, so dass das einzelne Kind noch besser gesehen wird. Individualisierung heißt für uns, das Lernen den Schüler*innen anzupassen. Das bedeutet auch, dass wir bei Bedarf die Anforderungen an die Selbstorganisation anpassen und z.B. feste Wochenpläne vorgeben. Wir sind bestrebt gemeinsam mit Ihrem Kind den richtigen Lernpfad zu finden.
Was ist, wenn mein Kind immer nur in einem Lernbereich arbeitet. Wie merken Sie das und werde ich darüber informiert?
Zur Einschulung bekommt Ihr Kind bei uns sein erstes Blaues Buch geschenkt. Im Blauen Buch plant und reflektiert Ihr Kind sein Lernen. Dabei wird es von den Lehrkräften eng begleitet. Das ausgewogene Lernen in allen Lernbereichen ist ein wiederkehrendes Beratungsthema. Regelmäßige Leistungsnachweise wie Präsentationen und Tests gehören zur Arbeit im Lernbüro und im Projektunterricht.
Zum Wochenabschluss unterschreiben die Tutor*innen im Blauen Buch. Ihr Kind bringt das Blaue Buch mit nach Hause. Auf den Wochenseiten können Sie einen Eindruck vom Lernprozess gewinnen. In den Kompetenzrastern können Sie den Lernfortschritt verfolgen. Halbjährlich finden unsere Schüler-Eltern-Lehrer*innen-Gespräche statt. Dann reflektieren wir gemeinsam den Lernfortschritt und Ihr Kind setzt sich neue Ziele.
Mein Kind hat einen sonderpädagogischen Förderbedarf. Ist die MBS die richtige Schule für mein Kind?
Grundsätzlich schon einmal: Ja. Ihr Kind ist bei uns herzlich willkommen. Bei uns an der Schule arbeiten etwa zwanzig Sonderpädagog*innen, die gemeinsam mit den Lehrkräften und den Sozialpädagog*innen Schüler*innen mit besonderen Bedürfnissen individuell unterstützen. In den Klassen gibt es insgesamt etwa zehn doppelt besetzte Stunden, je nach sonderpädagogischen Förderbedarfen der Schüler:innen können es aber auch deutlich mehr sein. An der MBS haben wir Erfahrungen mit der Förderung von Schüler*innen mit den Förderbedarfen Lernen, emotionale und soziale Entwicklung, Sprache, Autismus, körperliche und motorische Entwicklung und Hören.
Melden Sie sich gern schon vor den Informationsveranstaltungen im Januar wegen eines Gesprächstermins bei uns, wenn eine Beratung dazu sinnvoll erscheint, ob die Bedingungen an der MBS zu den besonderen Bedürfnissen Ihres Kindes passen.