Brauer Power – Festival der Künste am 14. und 15.06.24
Wir laden Sie und euch am 14. und 15.06. herzlich ein zum Festival der Künste, zur Brauer Power! Wir wollen die Künste der Max Brauer…
Vielfalt ist Reichtum. Unsere Schülerschaft ist in sozialer, kultureller und ethnischer Hinsicht ebenso verschieden wie in ihren Begabungen. Bei uns gibt es z.B. keine Kurse auf unterschiedlichen Leistungsniveaus die der Lernentwicklung des Einzelnen hemmend im Wege stehen. Wir arbeiten in Lernbüros, Projekten, Werkstätten und Wahlkursen – jeder in seinem eigenen Tempo.
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Was man können muss

Für das Lernen in der Schule und vor allem für das selbstständige Weiterlernen im Berufsleben sind der Erwerb und die Beherrschung von Basiskompetenzen unerlässlich. Dazu gehören der sichere Umgang mit der deutschen Sprache (Lese- und Schreibkompetenz) ebenso wie der sichere Umgang mit mathematischen Symbolen und Routinen wie auch die Fähigkeit, sich in Wort und Schrift in einer modernen Fremdsprache verständigen zu können.
Wie man Kompetenzen erwirbt
Die Fähigkeit, selbstständig zu lernen, erwirbt man nur in einem Unterricht, der individualisiert angelegt ist und den Schülerinnen und Schülern zunehmend Freiräume für eigene Entscheidungen lässt.
Im Lernbüro wechseln Phasen, in denen der Lehrer oder die Lehrerin bei der Einführung eines neuen Themas im Mittelpunkt steht, mit Phasen offenen Unterrichts, der Teamarbeit und des selbstständigen Lernens der einzelnen Schülerin bzw. des einzelnen Schülers. Die Schülerinnen und Schüler werden von Anfang an in die Planung des Unterrichts einbezogen. Jeder Schüler und jede Schülerin hält eine Übersicht (Kompetenzraster) in Händen, in der die Kompetenzen, die im Laufe einer Woche, eines Monats, einer Schulzeit erworben werden sollen, genau beschrieben sind. Anhand klarer „Ich kann…“-Formulierungen kann der Schüler bzw. die Schülerin selbst erkennen, was er bzw. sie bisher geleistet hat und was ihm bzw. ihr noch zu tun bleibt.
So steigern sich die Kompetenzstufen im Fach Englisch beispielsweise von „Ich kann kurze, einfache Sätze schreiben“ bis „Ich kann klar, flüssig und stilistisch dem jeweiligen Zweck angemessen schreiben“. Mit Hilfe der Checklisten bespricht der Schüler mit dem Lehrer die nächste Kompetenzstufe, die er erarbeiten möchte oder welche Lücken aus älteren Lernbausteinen er schließen will.
Die vereinbarten Ziele hält er in seiner Tages- und Wochenplanung fest, nach dem er selbstständig arbeitet. So ergeben sich sehr individuelle Arbeitspläne. Wenn also ein Schüler im Jahrgang 5 die Grundrechenarten noch nicht sicher beherrscht, so plant er in seinem individuellen Plan Zeiten ein, in denen er sich dies erarbeitet. Eine andere Schülerin, die mit den Grundrechenarten keine Probleme mehr hat, wird mehr Zeit für die Rechtschreibung aufwenden oder ihre Lesekompetenz mit Hilfe der vielfältigen Materialien erweitern.
Zur Unterstützung der Arbeit im Lernbüro stehen eine Vielzahl von Materialien, Bücher für die selbstständige Arbeit und Computer für Lernprogramme und Internetrecherchen bereit.
Wie die Lernfortschritte überprüft werden
In diesen Gesprächen bekommt der Schüler bzw. die Schülerin eine Einschätzung der Lehrerin bzw. des Lehrers, auf welcher Kompetenzstufe er bzw. sie sich befindet und Hinweise für seine weitere Arbeit. Die Lernfortschritte werden durch Punkte auf den Kompetenzrastern festgehalten.
Viele Themenbereiche können durch einen Test abgeschlossen werden, der jedoch nicht von allen Schülerinnen und Schülern gleichzeitig geschrieben werden muss – jeder Schüler und jede Schülerin schreibt diesen Test dann, wenn er bzw. sie genügend darauf vorbereitet ist. Die Schülerinnen und Schüler können ihr erworbenes Wissen auch über „Produkte“ nachweisen. Solche Produkte können selbst gestaltete Mappen, kleine Vorführungen oder Präsentationen sein. Am Ende des Schuljahres werden von den Schülerinnen und Schülern selbst als besonders gelungene Leistung betrachtete Arbeitsergebnisse im Portfolio abgeheftet.
Eine dritte Form der Überprüfung sind zentrale von der Schulbehörde vorgegebene Leistungsmessungen, die in den Klassen 5, 7, 8 und 9 geschrieben werden.
In den Jahrgängen 9 und 10 entscheiden neben den im Kompetenzraster festgehaltenen Lernfortschritten auch verbindliche Klassenarbeiten und zentrale Prüfungsarbeiten über die Art des Abschlusses, die der Schüler bzw. die Schülerin erreicht.
Projektorientiertes Lernen
Der Projektunterricht hat eine lange Tradition an der Max Brauer Schule (MBS): Schon seit vielen Jahren fanden regelmäßig Projektwochen statt und in vielen Fächern wurden Projekte im laufenden Unterricht entwickelt. Die guten Erfahrungen mit dem Projektunterricht sind in das Konzept der „Neuen MBS“ eingebracht und konsequent weiterentwickelt worden. Vom Schuljahr 2005/2006 an ist das projektorientierte Lernen in der MBS zu einem festen Bestandteil des Unterrichts neben dem Lernbüro und den Werkstätten geworden. Ein Drittel der Stunden im Ganztagsbetrieb stehen für das projektorientierte Lernen zur Verfügung.
Übergreifend und in Zusammenhängen
Lernen in Projekten heißt, bedeutsame Themen sowie gesellschaftliche und für die Lebenswelt der Schüler relevante Probleme aus verschiedenen Blickrichtungen zu betrachten, eigene Fragestellungen zu entwickeln, sie zu untersuchen und sich selbstständig forschend damit auseinander zu setzen. Dies kann nur Fächer übergreifend geschehen. Das Lernen geschieht epochal und exemplarisch unter einem Oberthema. Arbeitstechniken für das selbstständige Lernen werden systematisch erworben und eingeübt.
In die Projekte gehen die Fächer Gesellschaft, Naturwissenschaft, Kunst und Musik, Arbeit und Beruf (anteilig), Deutsch, Mathematik (anteilig) und Religion ein.
In den Jahrgängen 5 und 6 finden jeweils sechs sechswöchige Projekte statt, die ein so genanntes Schwerpunktfach aufweisen. In den Jahrgängen 7 und 8 werden die Projekte mehr an den Fächern orientiert durchgeführt – auf einer naturwissenschaftlichen und einer gesellschaftlichen Schiene.
Basiswissen und eigene Schwerpunkte
Die Schülerinnen und Schüler erwerben in den Projekten ein grundlegendes Basiswissen und wählen dann ihre eigenen Arbeits- und Forschungsschwerpunkte. So erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel im Projekt „Orientierung auf der Erde“ fachliches Wissen u. a. über die Gestalt und das Gradnetz der Erde, oder den Umgang mit dem Atlas. Mit dem „Land meiner Wahl“ setzen die Schülerinnen und Schüler dann ihren eigenen Forschungsschwerpunkt und können ihr gewähltes Land aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln heraus „erkunden“. Den Interessen der Kinder, das Thema mit Herz und Hand zu bearbeiten, sind hier keine Grenzen gesetzt.
Mit anderen zusammen lernen
Im Unterschied zum Lernbüro wird in den Projekten gemeinsam an einem Thema gearbeitet und die Ergebnisse werden von der Gruppe verantwortet. Die Schülerinnen und Schüler lernen zusammenzuarbeiten, einen Arbeitsplan zu erstellen, zu einem gemeinsamen Ergebnis oder einem gemeinsamen Produkt zu kommen und sich gegenseitig ein Feedback über ihre Arbeit zu geben.
An außerschulischen Lernorten lernen
Die Schülerinnen und Schüler besuchen während eines Projektes außerschulische Lernorte. Hier können sie vor Ort in der Lebenswirklichkeit forschen, Experten befragen, eigene Versuche durchführen und konkrete Erfahrungen sammeln. Sie erwerben Wissen viel vielseitiger, unmittelbarer und umfassender als durch Erarbeitung von Unterrichtsmaterial.
Nachhaltig lernen
Die Ergebnisse der Arbeit werden zum Ende eines Projektes den Mitschülern, Lehrern und Eltern vorgestellt. Damit bekommt die Arbeit der Schülerinnen und Schüler eine zusätzliche Bedeutung, einen Gebrauchs- und Mitteilungswert. Aus dem, was vorgetragen wird, sollen andere etwas lernen können. Das ist ein hoher Anspruch. Mittlerweile gibt es vielfältige Präsentationsformen: Ausstellungen und Vortragsabende mit Mitmachstationen für Eltern, Theatervorführungen, Leseabende, Power Point Präsentationen und vieles mehr.
Projekte präsentieren
„Projektunterricht macht Spaß“ ist die einhellige Meinung der Schülerinnen und Schüler, aber er fordert auch heraus. Das handlungsorientierte, vielseitige und forschende Lernen über Fächergrenzen hinweg steigert die Lernmotivation, verlangt aber auch viel Eigeninitiative und Durchhaltevermögen. Die Kinder erinnern sich intensiv und gerne an ihre Projektergebnisse und Präsentationen. Projektorientiertes Lernen ist somit nachhaltiges Lernen.
Eine andere Seite schulischen Lernens unterstreichen Langzeitprojekte. Im Hinblick auf die besonderen Lernbedürfnisse der Jahrgänge 7 – 9 wird das Lernen in einen erweiterten Erprobungsraum gestellt: außerhalb der bekannten Gebäudearchitektur und mit dem Ziel, bereits Gelerntes auf seine Tauglichkeit hin zu überprüfen. Denn Lernen ist immer dann besonders sinnstiftend, wenn ein Grund für eine geforderte Anstrengung erkannt werden kann. Beispiele für Langzeitprojekte, die im Jahrgang 8 durchgeführt wurden, sind eine mehrwöchige Segelreise auf den Spuren des Romans „Sansibar oder der letzte Grund“, eine Radtour zur Elbquelle, eine Wanderung in den Alpen von Hütte zu Hütte fernab jeglicher Zivilisation oder ein Filmprojekt in Hamburg. Immer gilt für solche Projekte, dass Lernen als direkte Selbsterprobung stattfindet.
Sechs Jahre lernen die Schülerinnen und Schüler in der Mittelstufe zusammen, manche von ihnen gar seit der ersten Klasse.
Die Schülerinnen und Schüler lernen in dieser Zeit viel und sind dann fit für ihren nächsten Schritt. Eine Nagelprobe sind die Abschlussprüfungen für den mittleren Schulabschluss (MSA) zum Ende des 10. Schuljahres, für manche schon die ein Jahr früher für den ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA).
Ein Highlight in der Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern sind die mündlichen Prüfungen. In diesen zeigen sie oftmals unglaubliche Leistungen und wachsen förmlich über sich hinaus. Durch die vielen Präsentationen im Projektunterricht referieren in den Prüfungen wirkliche Profis über ihre Themen. Selbstsicher stellen sie verschiedenste Sachverhalte und Prüfungsthemen dar und beantworten ebenso selbstverständlich die fachlichen Nachfragen der Kolleginnen und Kollegen. In manch einer Prüfung ergibt sich ein so intensiver Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern und der Lehrkraft, dass die Zeit wie im Flug vergeht. „Das waren schon 45 Minuten?“ „Nein, es waren gar 50…“
Diese Leistungen bilden sich in den erreichten Schulabschlüssen ab: Im letzten Schuljahr haben alle Schülerinnen und Schüler, die bei uns in Klasse 5 gestartet sind, am Ende auch einen Abschluss erreicht!
Wir freuen uns über folgende Abschlüsse: 26 der Schülerinnen und Schüler (17,3%) verlassen die Max Brauer Schule mit dem ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA), 23 (15,3%) mit dem mittleren Schulabschluss (MSA) und 101 Schülerinnen und Schüler (67,3%) haben die Berechtigung für den Zugang der Oberstufe erreicht, die Prognose für das Gymnasium hatten damals in Jahrgang 5 jedoch „nur“ 34,8 %.

Die Werkstätten erweitern die Unterrichtsformen der MBS um einen Bereich, in dem es um interessengeleitetes, vorwiegend praxisorientiertes und forschendes Lernen und Arbeiten geht. Die Schüler und Schülerinnen arbeiten in den Jahrgängen 5 und 6 in vier Werkstätten pro Woche.
Ab der Jahrgangsstufe 7 gibt es nur noch eine Werkstatt, zusätzlich werden dann Fächer bzw. Fächerkombinationen aus dem Wahlpflichtbereich gewählt.
Werkstattunterricht wird über den Lernbereich Arbeit und Beruf hinaus ausgedehnt auf die Bildende Kunst, die Musik und auf alle Aktivitäten, die im Rah-men einer Ganztagsschule möglich sind und die geeignet erscheinen, die individuellen Interessen und Fähigkeiten der Schüler und Schülerinnen herauszufordern und zu fördern. Der Begriff Werkstatt um-fasst auch den Lernort, z. B. das Labor für die Teilnahme an naturwissenschaftlichen Wettbewerben, das Atelier für die Bildende Kunst, das Studio für die Vorbereitung einer Musikaufführung, die Sporthalle, den Computerraum, den Schulgarten und die vielfältigen außerschulischen Lernorte.
Zwischen Pflicht und Wahl
Um unerlässliche Basiskompetenzen zu sichern, müssen die Schüler und Schülerinnen in den Jahrgangsstufen 5 und 6 an bestimmten Werkstätten aus den Bereichen Bildende Kunst, Arbeitslehre und ITB über festgelegte Zeiträume teilnehmen. Belegauflagen in den Bereichen Musik und Sport sorgen dafür, dass die Schüler in jedem dieser Bereiche arbeiten um Stärken und Vorlieben zu entdecken und ebenso Basiskompetenzen zu erwerben.
Darüber hinaus werden Werkstätten angeboten, die die Schülerinnen und Schüler nach ihren Interessen und Neigungen wählen.
Ungeahnte Vielfalt
Die Werkstattgruppen werden entsprechend den Wahlen immer klassenübergreifend und meist jahrgangsübergreifend zusammengesetzt.
So können wir jedem Schüler ein vielfältiges und weit gefächertes Angebot von über 70 Werkstätten anbieten. Um einige Beispiele zu nennen: Trickfilmwerkstatt, Chor, Streicherwerkstatt, Bläserwerkstatt, Garten: Säen und ernten, Forscherwerkstatt, Chemische Experimente, Türkisch für alle, Selbstverteidigung für Mädchen, Basketball, Akrobatik, Rudern, Mosaik, Jungengruppe.
Anders, aber kompetent
Wichtig ist uns, dass für jede Werkstatt ein „Experte“ vorhanden ist, der das jeweilige Gebiet aufbereitet und die Gruppe anleiten kann. Dies können Lehrerinnen und Lehrer, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, außerschulische Honorarkräfte unserer Kooperationspartner (Sportvereine, Jugendmusikschule), Studentinnen und Studenten, Eltern oder auch Schüler und Schülerinnen sein.
Es gibt Werkstätten, die für ein halbes Jahr angelegt sind, andere sind nur bei einer längeren Teilnahme sinnvoll, z.B. Schulmannschaften, Musikwerkstätten.
Aufführungen oder Ausstellungen runden den Werkstattunterricht ab. Zertifikate und Texte in den Lernentwicklungsberichten dienen sowohl der Anerkennung, als auch einer weiterführenden Beratung.
Die Berufs- und Studienorientierung an der Max Brauer Schule ist stärkenorientiert. Eine Firma gründen, wissenschaftlich arbeiten, sich für Menschen engagieren, kreativ die Welt bereichern, mit den eigenen Händen etwas erschaffen – um die eigenen Schwerpunkte herauszufinden, braucht man Erfahrungen. Unsere Schule legt besonderen Wert auf umfangreiche Praxiserfahrungen innerhalb und außerhalb der Schule.
Außerdem bietet die Schule Beratungen über die vielfältigen Möglichkeiten nach der Schule und über ungeahnte Karriereleitern an. Es gibt Tipps für den Bewerbungsprozess und evtl. Unterstützung bei der Suche nach Plan B.
Klasse 6 und 7
Klasse 8
Klasse 9
Klasse 10
Kooperationspartner
Kein Lehrer kann einem Schüler dessen Zukunft beibringen. Aber zusammen mit unseren Kooperationspartnern bieten wir Wegweiser, an denen sich die Schüler orientieren können.
Die Max-Brauer-Schule bietet seit dem Schuljahr 2018/19 ein neues Unterrichtskonzept an, das für die Jahrgänge 9 und 10 neben den zweiten Fremdsprachen statt der bisherigen vierstündigen Wahlpflichtkurse nun jahrgangsübergreifende Schulfirmen anbietet.
Schulfirma – was ist das?
Alle Schüler*innen in den Jahrgängen 9 und 10, die keine zweite Fremdsprache gewählt haben, gehen hochwachsend in den neuen WP-Bereich Schulfirma auf, sodass dort ein Pool von ca. 120 Schüler*innen sowie eine entsprechende Anzahl an Lehrkräften gebündelt sind. Die Schüler*innen können sich dort über zwei Jahre jahrgangsübergreifend nach ihren Neigungen und individuellen Stärken in unterschiedlichen Schulfirmen und den unterschiedlichsten Positionen dieser Firmen einbringen.
Ganz viel Praxis!
Die Schüler*innen erleben– neben dem sehr praxisorientierten Unterricht – in diesen zwei Jahren sämtliche Vorgänge, die die Arbeitswelt und das Arbeitsleben ausmachen: von dem Besuch der schuleigenen
Jobmesse, dem Schreiben mehrerer ordentlicher Bewerbungen und dem Führen von Bewerbungsgesprächen, über die Mitarbeit in einer der Schulfirmen, die unterschiedlichen Aufstiegsmöglichkeiten (Praktikant*in, Azubi, Mitarbeiter*in, Management für Personal und Finanzen etc.), bis hin zu einem ersten, echten Arbeitszeugnis für alle Abgänger*innen in Jahrgang 10.
Dank der Unterstützung der Homann-Stiftung wurden Maschinen und Werkzeuge angeschafft und Schulungen für die Schüler*innen angeboten, die einen nachhaltigen Praxis- und Realitätsbezug ermöglichen.
Kompetenzen stärken
Durch das jahrgangsübergreifende Prinzip unterstützen sich die Schüler*innen immer wieder aufs Neue gegenseitig, lernen voneinander und übernehmen Verantwortung. Selbstwirksamkeit, Praxisorientierung, kooperatives Lernen, Integration, Kreativität, Flexibilität, Verbindlichkeit und Berufsorientierung – all dies und mehr umfasst die tägliche Arbeit der Schüler*innen in ihren Schulfirmen.
Kann ich trotzdem Abitur machen?
Mit dem Konzept Schulfirmen wurde ein Unterrichtsangebot geschaffen, das gleichwertig neben dem Angebot der zweiten Fremdsprachen steht und eine attraktive Alternative darstellt. Die Schüler*innen, die zunächst kein Abitur anstreben, unterstützen wir darin, geeignete Übergänge nach Jg. 9 oder 10 zu finden, gestärkt in die (berufliche) Zukunft zu blicken, (Eigen-)Verantwortung zu übernehmen und – im Besonderen – sich beruflich zu orientieren. Schüler*innen mit einer Oberstufenprognose, die in der Sekundarstufe 1 aber noch vermehrt praxisorientiert arbeiten möchten, sind natürlich ebenso gut in den Schulfirmen aufgehoben. Sie können einfach in der 11. Klasse eine zweite Fremdsprache wählen. Die Abschlussoffenheit in der Sek I wird durch das Konzept also nicht berührt: Schüler*innen, die in Jg. 10 eine entsprechende Prognose erhalten, können also problemlos in die Oberstufe wechseln und trotzdem vorher zwei hochinteressante Jahre in den Schulfirmen verbracht haben.
Das sind unsere 9 Firmen
Wir laden Sie und euch am 14. und 15.06. herzlich ein zum Festival der Künste, zur Brauer Power! Wir wollen die Künste der Max Brauer…
Besuch im Alsterhaus Am 24.05.2023 sind wir ins Alsterhaus gegangen, um mehr über den Beruf der Einzelhandelskauffrau und des Einzelhandelskaufmanns zu lernen. Wir haben…